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Dopingrelevanz für Equipur, EquiPower und Monopräparate.

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EQUIPUR - laminal

EQUIPUR - laminal

€ 49,90
(inkl. 7% MwSt.)
Artikelnummer : 111226
Marke : Equipur
Menge:

Verabreichungsform:


Diät-Ergänzungsfuttermittel für Pferde

Hochwertige Vitalstoffe für den besonderen Ernährungsbedarf von Hufrehe-Pferden.

Produktdetails

Anwendung
Analytische Bestandteile
Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe je kg
Zusammensetzung
Verwendungshinweis
Fütterungsdauer
Allgemeine ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse


Anwendung

EQUIPUR - laminal dient dem Ausgleich bei chronischer Störung der Dickdarmfunktion und ihren Folgeerscheinungen im Hufbeinträger. Eine Störung der Darmflora (Dysbakterie) oder des Zuckerstoffwechsels (Equines metaboles Syndrom) kann besonders bei einer unzureichenden Entgiftung durch die Leber zu Behinderungen in der Lederhautdurchblutung (Hufrehe) und nachfolgend zu Defekten bei der Hufhornbildung (Rehe-Huf) führen. EQUIPUR - laminal enthält Wirkstoffe, welche auf den speziellen Ernährungsbedarf dieser Pferde ausgerichtet sind.

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Analytische Bestandteile

Rohprotein        16,6 %
Rohfett   9,4 %
Rohfaser   11,1 %
Rohasche   15,2 %
Calcium   0,7 %
Magnesium   0,7 %
Phosphor   0,3 %
Natrium   0,2 %
Schwefel   0,9 %
Omega-3-Fettsäuren   1,5 %

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Zusatzstoffe je kg: Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe

Vitamin A        500.000 I.E.
Vitamin E   20.000 mg
Vitamin B1   300 mg
Vitamin B2   150 mg
Vitamin B6   150 mg
Vitamin B12   5.000 mcg
Vitamin C   20.000 mg
Biotin    200.000 mcg
Folsäure   500 mg
Niacin    500 mg
Calcium-D-Pantothenat   500 mg
Betain    5.000 mg
Cholinchlorid   5.000 mg
Inosit   5.000 mg
Kobalt   10 mg
Kupfer   1.200 mg
Mangan   1.000 mg
Zink   10.000 mg
Selen   20 mg
DL-Methionin   15.000 mg
L-Lysin   5.000 mg
L-Tryptophan   5.000 mg
Technologische Zusatzstoffe:    
Lecithin    2.000 mg
Siliciumdioxid   2.500 mg
Verdaulichkeitsförderer    
Saccharomyces cerevisiae   40 x 10E10 KBE

3a672a Vitamin A, Vitamin B1 als Thiaminmononitrat, Vitamin B2 als Riboflavin, Vitamin B6 als Pyridoxinhydrochlorid, Vitamin B12 als Cyanocobalamin, Betain als Betainanhydrat, 3b304 Gecoatetes Cobalt-(II)-carbonat-Granulat, E4 Kupferaminosäurechelat Hydrat, E5 Manganaminosäurechelat Hydrat, 3b606 Zinkaminosäurechelat Hydrat, 3b8.12 Selenmethionin aus Saccharomyces cerevisiae CNCM I-3399 (inaktivierte Selenhefe), 4b1702 Saccharomyces cerevisiae (NCYC Sc 47), L-Lysin-Monohydrochlorid.

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Zusammensetzung

Kräutermischung Leber (Mariendistel, Artischocke, Löwenzahn, Süßholz), Apfeltrester, Weizenkleie, Magnesiumfumarat, Traubenkernmehl, Hefe extrahiert (MOS), Leinsamen, Ginkgo, Ginseng, Mönchspfeffer, Methylsulfonylmethan (MSM), Sojaproteinkonzentrat, Bierhefe, Leinöl, Weißdorn, Zimt.

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Verwendungshinweis

Ponys, Kleinpferde (ca. 150 kg): 20 g
Ponys, Kleinpferde (ca. 300 kg): 35 g
Pferde (500 kg): 50 g
Aufgrund des höheren Gehalts an Spurenelementen die Tagesration nicht mehr als verdoppeln.

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Fütterungsdauer

Um eine optimale Wirkung zu erreichen, sollte die Fütterungsdauer zunächst bis zu 6 Monate betragen. Abhängig vom klinischen Erscheinungsbild kann die Fütterung auch über einen längeren Zeitraum ratsam sein. Es wird empfohlen, vor der Verfütterung oder Verlängerung der Fütterungsdauer den Rat eines Tierarztes einzuholen.

Für die Kennzeichnung verantwortlich: Vetripharm GmbH, Postfach 1352, D-86913
Kaufering Zulassungsnummer: α DE-BY-1-00006 Die entsprechenden Angaben zur Mindesthaltbarkeitsdauer und zur Losnummer finden sich auf der Verpackung.

Gemäß den Anti-Doping- und Medikamentenkontrollregeln der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) besteht bei diesem Produkt eine empfohlene Karenzzeit (von der letzten Anwendung des Produktes bis zum Einsatz auf dem Turnier) von 48 h.

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Allgemeine ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse

Unter dem Begriff „Hufrehe“ versteht man eine sehr schmerzhafte Entzündung und Durchblutungsstörung der Huflederhaut. Die Ursache hierfür liegt häufig in einer Entgleisungen des Darmstoffwechsels (Fütterungsrehe), wobei es durch die übermäßige Aufnahme von Fruktanen, Kohlehydraten oder strukturarmen Futtermitteln, großen Kraftfuttermengen pro Mahlzeit, unregelmäßigen Fütterungszeiten oder durch eine abrupte Futterumstellung zu einem Absterben der physiologischen Darmflora kommt. Dabei entstehen Giftstoffe (Toxine), welche über die Darmschleimhaut rasch in die Pfortader und von dort in die Leber gelangen. Je nach Funktionsfähigkeit der Leber werden diese hier entweder entgiftet und ausgeschieden oder gelangen - besonders bei einem geschwächten Leberstoffwechsel - über den Blutkreislauf in die Huflederhaut. Dort beginnt die Hufrehe dann mit einer Entzündung der Blutgefäße und einer Störung der Lederhautdurchblutung. Dabei tritt Flüssigkeit aus den Gefäßen und führt zu einer massiven Druckerhöhung im Huf, was die hochgradigen Schmerzen auslöst. Da die Lederhaut die Verbindung des Hufbeins mit der Hornkapsel herstellt (Hufbeinträger), kann ihre Zerstörung zu einem Absinken bzw. Rotieren des Hufbeins führen. Im weiteren Verlauf kommt es dann häufig auch zu einer gestörten Hufhornbildung (Rehe-Huf).

Eine weitere Möglichkeit der Hufreheauslösung besteht vor allem bei übergewichtigen Pferden, die am Equinen Metabolischen Syndrom (EMS) leiden, durch einen anhaltend hohen Blutzuckerspiegel. Diese Zuckerstoffwechsel-Störung wird in der Regel durch eine zu energie- und stärkereiche Fütterung hervorgerufen und kann u.a. direkt zu Schäden in den Blutgefäßen des Hufs führen.

Probiotika und Prebiotika (MOS) fördern die erwünschte mikrobielle Besiedlung des Dickdarms und führen so zu einer stabilen Darmflora mit starken Abwehrkräften. Diese werden benötigt, damit fruktanhaltige, kohlehydratreiche oder strukturarme Futtermittel, große Kraftfuttermengen pro Mahlzeit, unregelmäßige Fütterungszeiten oder abrupte Futterwechsel nicht gleich zu einer massiven Zerstörung der Darmflora mit einer Freisetzung von Toxinen führen, welche ursächlich für die Entstehung von Hufrehe sind.

Mönchspfeffer hat einen regulierenden Effekt auf die Bildung des Stresshormons Cortisol.

Bei ernährungsbedingten Gesundheits- und Stoffwechselstörungen wie Hufrehe ist eine Anpassung des Futtermanagements und eine Optimierung des Körpergewichtes zwingend erforderlich. Des weiteren kann durch eine Stabilisierung der Darmflora, die Regulierung des Blutzuckerspiegels und die Anregung der Leberentgiftung im Zusammenspiel mit dem Schutz der Huflederhautgefäße und der Unterstützung der Hufhornbildung das Risiko der Hufrehe deutlich reduziert werden.

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