Mein Konto
Anmelden
Registrieren
Übersicht Persönliches Profil Adressen Zahlungsarten Bestellungen
0,00 €*
Zur Startseite wechseln
Informationen
ADMR-Info Messetermine Kataloge Händler Anfrage
Pferd
Hund
Marken
Unternehmen
Produktfinder
Expertenwissen
Basisversorgung
Gezielte Ergänzung
Atemwege & Immunsystem
Gelenke & Sehnen
Haut
Herz & Kreislauf
Huf & Haar
Magen & Darm
Muskulatur
Nerven
Spurenelemente & Mineralstoffe
Stoffwechsel
Zucht
Leistungsbedarf
Pflege
Basisversorgung
Gezielte Ergänzung
Herz & Kreislauf
Haut
Immunsystem
Magen & Darm
Muskulatur & Gelenke
Nerven
Stoffwechsel
Zucht & Sport
Zur Kategorie Marken
EQUIPUR EQUIPUR
EquiPower EquiPower
Monopräparate Monopräparate
ESTELLA Kräutersäfte Pferd ESTELLA Kräutersäfte Pferd
CANIPUR CANIPUR
ESTELLA Kräutersäfte Hund ESTELLA Kräutersäfte Hund
EquiPower Allround-Span EquiPower Allround-Span
EURO-LIN EURO-LIN
CALCIUM-CHELAT CALCIUM-CHELAT
Zur Kategorie Produktfinder
Produktfinder Pferd
Produktfinder Hund
Zur Kategorie Expertenwissen
Expertenwissen Pferd
Haut und Fell
Sommerekzem
Hufrehe, EMS, Cushing
Anweiden des Pferdes
Leistung, Muskulatur
Muskelaufbau beim Pferd
Expertenwissen Hund
Fütterung allgemein
Barfen
Haut und Fell
Fellwechsel
Parasiten
Zecken
Zeige alle Kategorien Zecken Zurück
  • Zecken anzeigen
  1. Expertenwissen
  2. Expertenwissen Hund
  3. Parasiten
  4. Zecken
  • Pferd
  • Hund
  • Marken
  • Unternehmen
  • Produktfinder
  • Expertenwissen
    • Expertenwissen Pferd
    • Expertenwissen Hund
      • Fütterung allgemein
      • Haut und Fell
      • Parasiten
        • Zecken

Zecken bei Hunden vorbeugen und behandeln

Zeckengefahr für Hunde – Mit steigenden Temperaturen wächst das Risiko

Sobald es milder wird, beginnt auch die Zeit der Zecken. In Deutschland ist vor allem der Gemeine Holzbock verbreitet, der sich bevorzugt an Waldrändern, in lichten Waldstücken oder an Gewässern aufhält. Inzwischen sind die Parasiten jedoch ebenso häufig in privaten Gärten und öffentlichen Grünanlagen anzutreffen. Sie sitzen im Gras, zwischen Sträuchern oder im bodennahen Bewuchs und gelangen von dort auf vorbeistreifende Wirte. Neben Wildtieren betrifft das auch Hunde und Menschen bei Spaziergängen.

Eine warme und feuchte Witterung begünstigt die Zeckenaktivität deutlich – insbesondere nach milden Regenschauern sind Zecken besonders rege. Zwar reagieren sie empfindlicher auf Kälte, dennoch überstehen sie die Wintermonate problemlos, indem sie sich unter Laub oder einer Schneeschicht verbergen. Entgegen der häufigen Annahme, dass Frost die Population vernichtet, überstehen Zecken den Winter problemlos unter Laubschichten. Eine Schneedecke wirkt dabei sogar wie eine Isolierschicht gegen extreme Minusgrade. Damit Zecken ihren Entwicklungszyklus fortsetzen können, sind Temperaturen von rund 7 °C ausreichend.

Welche Krankheiten können Zecken auf Hunde übertragen?

Ein Zeckenbiss kann für Hunde ernsthafte gesundheitliche Folgen haben. Zu den wichtigsten durch Zecken übertragenen Erkrankungen zählen Borreliose, Babesiose, Ehrlichiose sowie FSME.

Borreliose (Lyme disease): Auslöser sind Borrelien, also Bakterien, die durch den sogenannten Gemeinen Holzbock weitergegeben werden. Erste Anzeichen einer Infektion sind häufig Fieber, Antriebslosigkeit und verminderter Appetit. Schreitet die Erkrankung fort, können Entzündungen der Gelenke sowie Schäden an inneren Organen auftreten.

Babesiose (Piroplasmose): Diese Erkrankung wird durch einzellige Parasiten – die Babesien – verursacht. Überträger sind vor allem die Braune Hundezecke sowie die Bunt- beziehungsweise Auwaldzecke. Die Erreger greifen die roten Blutkörperchen an, was zu einer Blutarmut führt. Typische Symptome sind unter anderem Fieber, Gelbsucht und gelegentlich Entzündungen im Bereich der Augen.

Ehrlichiose (Rickettsiose): Verantwortlich sind Bakterien aus der Gruppe der Ehrlichien, die vor allem durch die Braune Hundezecke übertragen werden. Sie befallen bestimmte Abwehrzellen des Körpers, die Monozyten. Die Erkrankung äußert sich zunächst durch hohes Fieber, geschwollene Lymphknoten und Teilnahmslosigkeit. Im weiteren Verlauf können Gewichtsverlust und eine erhöhte Blutungsneigung hinzukommen.

FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis): Die auslösenden Viren werden durch den Gemeinen Holzbock hauptsächlich auf den Menschen übertragen. Hunde erkranken vergleichsweise selten. Kommt es dennoch zu einer Infektion, zeigen sich meist Fieber, Schwäche und Störungen im Bewegungsablauf.

Wie gelangt die Zecke auf den Hund und wie bleibt sie haften?

Entgegen eines weitverbreiteten Irrtums lassen sich Zecken nicht von Bäumen auf ihren Wirt fallen. Stattdessen sitzen sie im niedrigen Bewuchs und warten darauf, beim Vorbeistreifen abgestreift zu werden. Beim Spaziergang nimmt der Hund die Parasiten somit unbemerkt aus Gras oder Gebüsch auf. Da viele Hunde mit gesenktem Kopf schnüffelnd unterwegs sind, finden sich Zecken besonders häufig an Kopf, Hals und im Schulterbereich. Diese Körperstellen sollten daher nach jedem Ausflug sorgfältig kontrolliert werden.

Hat die Zecke eine geeignete Stelle gefunden, ritzt sie mit ihren scherenartigen Mundwerkzeugen die Haut an und verankert sich anschließend Stechapparat in der entstandenen kleinen Wunde und gibt Speichel ab.

Dieser erfüllt mehrere Funktionen:

  • Er enthält Stoffe, die die Blutgerinnung hemmen und so den kontinuierlichen Blutfluss sichern.
  • Eine klebende Substanz sorgt dafür, dass die Mundwerkzeuge fest in der Haut fixiert bleiben – selbst kräftiges Schütteln hilft dem Hund dann nicht mehr.
  • Zusätzlich wirkt der Speichel lokal betäubend, sodass der Stich meist unbemerkt bleibt.
  • Entzündungshemmende Bestandteile dämpfen die Immunreaktion an der Einstichstelle, wodurch die Zecke über mehrere Tage hinweg Blut aufnehmen kann, bis sie sich von selbst wieder löst.

Gibt es eine Impfung gegen Zecken?

Immer wieder stellt sich die Frage nach einer Schutzimpfung gegen Zecken. Eine Impfung gegen den Parasiten selbst existiert jedoch nicht. Lediglich gegen bestimmte durch Zecken übertragene Erkrankungen – beispielsweise die Lyme-Borreliose – kann geimpft werden. Ob eine solche Maßnahme sinnvoll ist, sollte individuell mit dem Tierarzt besprochen werden.

Seit 2015 zunehmend nachgewiesen: Die tropische Zeckenart Hyalomma

In Deutschland werden zunehmend Zecken der Gattung Hyalomma entdeckt, insbesondere Hyalomma marginatum und Hyalomma rufipes. Einen gebräuchlichen deutschen Namen gibt es bislang nicht. Wissenschaftlich begleitet wird ihre Ausbreitung unter anderem von der Universität Hohenheim.

Fachleute gehen davon aus, dass die Tiere über Zugvögel eingeschleppt wurden. Besonders im heißen Sommer 2018 traten sie gehäuft bei Mensch und Tier auf. Auch aktuell werden immer wieder Exemplare gefunden. Ob sich diese Arten dauerhaft in Deutschland etablieren, ist noch nicht abschließend geklärt.

Auffällig ist ihr Erscheinungsbild: Die Hyalomma-Zecke ist deutlich größer als heimische Arten und besitzt charakteristisch braun-gelb geringelte Beine. Sie kann 5–8 mm groß sein und nach dem Saugen deutlich größer werden. Auch ihr Verhalten unterscheidet sich deutlich. Während einheimische Zecken meist passiv im Gras verharren, geht die Hyalomma aktiv auf Wirtsuche.

Sie lauert beispielsweise in Erdlöchern und reagiert auf Bodenerschütterungen. Warmblütige Tiere wie Hunde, Pferde oder Menschen kann sie aus bis zu zehn Metern Entfernung wahrnehmen – mithilfe ihres Sehvermögens und chemischer Reize. Anschließend ist sie in der Lage, ein potenzielles Opfer über mehrere Meter zu verfolgen. Zudem gelten diese Arten als mögliche Überträger gefährlicher Erkrankungen wie dem Krim-Kongo-Hämorrhagischen Fieber.

Kurz & wichtig – Zeckenschutz beim Hund

  • Kontrollieren Sie Ihren Hund nach jedem Spaziergang gründlich auf Zecken – idealerweise direkt vor dem Einsteigen ins Auto.
  • Führen Sie unterwegs ein geeignetes Entfernungswerkzeug (Zeckenzange, -karte oder -haken) mit.
  • Nutzen Sie ein passendes Zeckenschutzpräparat zur Vorbeugung.
  • Bei Hunden, die häufig schwimmen, sollte der Schutz (Spot-Ons oder Zeckenhalsband) in kürzeren Abständen erneuert werden, da Wasser die Wirksamkeit vermindern kann.

Richtig handeln nach einem Zeckenbiss

Wird eine Zecke frühzeitig entdeckt und entfernt, sinkt das Risiko, dass Krankheitserreger in den Blutkreislauf des Hundes gelangen. Besonders bei langhaarigen Tieren ist das Absuchen jedoch aufwendiger, da sich die Parasiten im dichten Fell gut verbergen können.

Hausmittel wie Öl oder Klebstoff sind ungeeignet und sollten keinesfalls angewendet werden. Die Annahme, die Zecke würde dadurch ersticken, ist trügerisch – dieser Prozess dauert zu lange, und mögliche Erreger können dennoch übertragen werden.

Stattdessen sollte die Zecke so rasch wie möglich mechanisch entfernt werden. Am besten eignet sich hierfür eine spezielle Zeckenzange, -karte oder -pinzette. Das Werkzeug wird möglichst hautnah angesetzt, um die Zecke vorsichtig mit leichtem Zug – gegebenenfalls unter sanfter Drehbewegung – vollständig herauszuziehen.

Können Hunde eine allergische Reaktion auf Zecken entwickeln?

Ja, eine allergische Reaktion auf einen Zeckenstich ist möglich. Auslöser ist meist ein Bestandteil des Zeckenspeichels, insbesondere der gerinnungshemmende Stoff. In leichteren Fällen zeigt sich lediglich eine lokale Entzündung an der Stichstelle – ähnlich wie beim Menschen.

Mitunter entstehen daraus nässende oder eitrige Hautveränderungen, die später verkrusten. Bis zur vollständigen Heilung können mehrere Wochen vergehen. Eine leichte Schwellung ist nach dem Entfernen der Zecke nicht ungewöhnlich. Hält sie jedoch länger an und zeigt eine deutliche Rötung verbunden mit starkem Juckreiz, kann dies auf eine allergische Reaktion hindeuten.

Ein gewisser Juckreiz gilt ebenfalls als normale Begleiterscheinung. Bei einer allergischen Reaktion kommt es oft zu starkem Juckreiz, sodass Hunde die betroffene Stelle intensiv kratzen oder belecken, was sogar zu Haarverlust führen kann.

Bei ausgeprägten allergischen Reaktionen können zusätzlich folgende Symptome auftreten:

  • Abgeschlagenheit
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Hautveränderungen auch außerhalb der Stichstelle
  • Schwellung der Schleimhäute
  • Atembeschwerden
  • Husten, ggf. Schnupfen
  • Schüttelfrost

In seltenen, aber ernstzunehmenden Fällen kann es zu Bewusstlosigkeit oder einem anaphylaktischen Schock kommen. Ebenfalls bekannt ist die sogenannte „Zeckenparalyse“. Dabei führen bestimmte Reaktionen auf den Zeckenspeichel zu Beeinträchtigungen von Nerven und Muskulatur. Dies kann zu Lähmungserscheinungen führen, die entweder lokal begrenzt auftreten oder – falls die Atemmuskulatur oder das Herz betroffen sind – lebensbedrohliche Ausmaße annehmen können.

Besteht der Verdacht auf eine allergische Reaktion nach einem Zeckenbiss, sollte umgehend tierärztlicher Rat eingeholt werden.

Expertentipp:

Entscheidend ist, Zecken möglichst frühzeitig zu entdecken und zu entfernen – so lässt sich das Risiko einer Erregerübertragung deutlich reduzieren. Bei Hunden mit kurzem Fell kann es hilfreich sein, das Fell nach dem Spaziergang mit einem hellen, am besten weißen Feuchttuch abzuwischen. Die dunklen Parasiten bleiben daran gut sichtbar haften und können auf diese Weise sofort mit dem Tuch entfernt und entsorgt werden.

Zeckenschutz beim Hund – effektiv vorbeugen

Hundebesitzer stellen sich jedes Jahr die gleiche Frage: Wie kann ich mein Tier am besten vor Zeckenstichen schützen? Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, von chemischen Präparaten bis hin zu natürlichen Mitteln. Wer auf synthetische Wirkstoffe verzichten möchte, findet im Bereich der natürlichen Präparate verschiedene alternative Strategien zur Zeckenabwehr.

Natürliche Inhaltsstoffe wie Knoblauch oder Schwarzkümmelöl können dazu beitragen, das Hautmilieu des Hundes so zu verändern, dass er für Zecken weniger attraktiv erscheint. Die enthaltenen ätherischen Verbindungen werden über die Haut abgegeben und können eine abwehrende Wirkung entfalten. Solche Natursubstanzen bieten eine wertvolle Möglichkeit, den Hund ergänzend oder als sanfte Alternative zu unterstützen. Die Fütterung von CANIPUR-knobletten nutzt diese natürlichen Eigenschaften in einer für den Hund sicheren Dosierung und bietet so einen pflanzlichen Schutz gegen die Parasiten.

Kundenservice

Fragen zur Bestellung:
Telefon: +49 (0) 82 48 / 888 88 - 0
Mo-Do 8.00 - 17.00 Uhr, Fr 8.00 - 15.00 Uhr

Oder über unser Kontaktformular

Informationen

Über uns

Händler werden

Messetermine

Kataloge

ADMR

Shop-Service

Kontakt

Versand- und Zahlungsbedingungen

Widerrufsrecht

AGB

Social Media

Zahlungs- & Versandarten

  • Impressum
  • Datenschutz
  • Barrierefreiheit

* Alle Preise inkl. gesetzl. Mehrwertsteuer zzgl. Versandkosten und ggf. Nachnahmegebühren, wenn nicht anders angegeben.